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Sonnentherme Lutzmannsburg wird vorerst nicht verkauft

Monatelange Verhandlungen, eine missglückte Suche nach finanzstarken Investoren und ein gescheiterter Eigentümerwechsel – Der Verkauf der landeseigenen Sonnentherme Lutzmannsburg an die irische Harte-Holding ist nun endgültig Geschichte. Damit bleibt die österreichische Baby- und Kleinkindertherme vorerst im Besitz der Wirtschaftsservice Burgenland AG (WiBAG). Diese möchte nun den optimalen Zeitpunkt für den Verkauf abwarten und bis dahin kräftig in das Heilbad investieren.

Sonnentherme Lutzmannsburg

Verhandlungen um Sonnentherme Lutzmannsburg endgültig gescheitert

Noch im Dezember 2010 präsentierte die WiBAG stolz den vermeintlichen Käufer der Sonnentherme Lutzmannsburg: Das Konsortium aus dem Unternehmen Immorent – einer Tochtergesellschaft der Erste Group – und der irischen Harte Holding konnte sich gegen die rund 20 Mitbewerber behaupten. Doch bei den Verhandlungen stellte sich schnell heraus, dass die Iren lange nicht so finanzstark waren, wie es vorerst den Anschein hatte. Der Eigentümerwechsel der Sonnentherme Lutzmannsburg fand also nicht, wie geplant, im Jänner 2011 statt. Denn die Harte Holding konnte den ausgehandelten Kaufpreis des Heilbades doch nicht aufbringen. So wandte sich das Unternehmen vergeblich an burgenländische Betriebe, in der Hoffnung, von ihnen eine kleine Finanzspritze zu erhalten. Eine Nachfrist folgte der anderen. Doch da auch am Dienstag (17.05.2011) die Kauffinanzierung immer noch nicht möglich war, sahen wohl auch die optimistischsten Verantwortlichen der WiBAG ein, dass die Verhandlungen gescheitert sind. In der Aufsichtsratssitzung erklärte der Wirtschaftsservice Burgenland die Gespräche mit der Harte Holding ein für allemal für beendet.
 


Investitionen in Sonnentherme Lutzmannsburg

Laut der Zeitung Kurier möchte die WiBAG daher erst einmal selber kräftig in die Sonnentherme Lutzmannsburg investieren, bevor sie nach einem neuen Käufer für das burgenländische Heilbad sucht. 15 Millionen Euro oder mehr wird das Unternehmen deshalb nun in nötige Modernisierungen und Innovationen der burgenländischen Therme hineinstecken. „So erhofft sich die WiBAG, die Wettbewerbsfähigkeit der Therme zu erhalten und die Positionierung zu stärken“, erklärt Vorstandsmitglied Franz Kast nach der Aufsichtsratssitzung. Bereits im Juni soll demnach ein Beschluss über die Investitionen in die Sonnentherme Lutzmannsburg gefasst werden.

Konkurrenzdruck durch St. Martins Therme & Lodge zu hoch?

Der Beschluss, die Therme in Lutzmannsburg vorerst zu behalten, kam, laut Kurier, für viele überraschend. Schließlich war lange Zeit auch von einer Neuausschreibung die Rede. Doch WiBAG-Direktor Peter Schmittl erläuterte gegenüber dem Österreichischen Rundfunk (ORF), es gebe derzeit keine potentiellen Kunden. Man wolle die Therme in Lutzmannsburg nach wie vor privatisieren, aber dabei auf den optimalen Zeitpunkt warten.

Obwohl das Heilbad von Lutzmannsburg nach eigenen Angaben im Jahr 2010 sein zweitbestes Ergebnis einfahren konnte, scheitern die Verkaufsbemühungen möglicherweise an dem hohen Konkurrenzdruck. Schließlich hat sich die luxuriöse St. Martins Therme & Lodge im Nordburgenland bereits nach kurzer Zeit als neue Wellnessoase in Österreich etabliert. Potentielle Käufer und Investoren der Sonnentherme Lutzmannsburg gehen da ungerne ein Risiko ein. Daher ist das Konzept der WiBAG sicherlich nicht das Schlechteste, erst einmal in moderne Erweiterungen und in ansprechende Attraktionen zu investieren, bevor die burgenländische Landesgesellschaft nach einem neuen, wirklich finanzkräftigen Käufer für die Sonnentherme Lutzmannsburg sucht.

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